Veranlassung

Tag für Tag und manchmal auch unter widrigen Bedingungen sind die Müllwerker unterwegs, um die Abfallentsorgung bei Ihnen immer zuverlässig und pünktlich durchzuführen. Gelegentlich kommt es mal vor, dass dabei einige Kleinigkeiten eine reibungslose Abfallentsorgung behindern. Um diesen Gegebenheiten aus dem Weg zu gehen, beachten Sie bitte die nachfolgende Hinweise und unterstützen somit die Arbeit der Müllwerker. Vielen Dank!

Alles selbst machen!

Bis 6 Uhr bereitstellen

Am Abfuhrtag müssen die Abfallbehälter, Gelben Säcke, Grünabfallsäcke und -bündel, Sperrmüll und Elektrogeräte spätestens bis 6 Uhr früh herausgestellt werden. Die Abfallentsorgung erfolgt im Zweischichtsystem von 6 bis 22 Uhr. Deshalb warten Sie bitte mit möglichen Reklamationen bis zum nächsten Tag.

Richtig bereitstellen

Stellen Sie die Abfallbehältnisse, Grünabfallsäcke und –bündel, Sperrmüll und Elektroschrott bitte vor dem Grundstück bereit. Der Abstand des Abfallbehälters zur Fahrbahn sollte nicht mehr als 2 m betragen. Ist Ihr Grundstück generell oder am Abfuhrtag nicht oder nur unter erheblichen Schwierigkeiten zu erreichen, müssen die Abfallbehältnisse zur nächstgelegenen öffentlichen Verkehrsfläche gebracht werden, die vom Müllsammelfahrzeug problemlos anfahrbar ist.

Mithelfen

Die Abfallentsorgung wird überwiegend mit Seitenladefahrzeugen durchgeführt, bei denen nur ein Mann an Bord ist. Die Abfallbehälter für Restmüll, Papier und Biomüll müssen deshalb mit Deckelöffnung in Richtung Straße bereitstehen.

Niemanden behindern

Stellen Sie die Abfallbehältnisse so zur Abfuhr bereit, dass niemand behindert wird. Die Abfallbehälter sollten deshalb ca. 0,5 m von anderen Gegenständen, z. B. anderen Abfalltonnen, Straßenbäumen, Gartenzäunen, Straßenlampen, Gebäudeteilen, parkenden Autos u. ä. bereitstehen. Die Abfallbehälter sind nach der Abfuhr wieder auf das Grundstück zurückzustellen.

Bitte denken Sie beim Abstellen und Parken Ihres Fahrzeugs vor dem Grundstück daran, dass die Müllabfuhr nicht behindert wird. Die großen Müllfahrzeuge brauchen Platz, um in engen Straßen oder Gassen rangieren zu können.

Nur mit geschlossenem Deckel

Überfüllte Abfallbehälter, bei denen der Müll herausquillt und der Deckel gen Himmel zeigt, werden nicht geleert. Falls gelegentlich mal mehr Müll anfällt, kann man sich mit dem offiziellen 40-l-Restabfallsäcken des Landkreises behelfen. Bei einem permanent höheren Müllanfall führt kein Weg an einer größeren oder zusätzlichen Tonne vorbei.

Nebenliegendes bleibt stehen

Nebenliegendes aller Art, egal ob es sich um (blaue) Säcke oder Kartons handelt, nehmen die Müllwerker nicht mit. Ausgenommen davon sind jedoch die 40-l-Restabfallsäcke des Landkreises.

Nicht vollständig geleert?

Bei der Leerung werden die Abfallbehälter mehrmals von der Schüttung des Müllfahrzeugs gerüttelt, damit auch alle Abfälle herausfallen. Bei verpressten oder eingefrorenen Abfällen hilft das aber nicht. In diesem Fällen zählt die Leerung auch dann, wenn die Tonne nicht komplett entleert werden konnte. Beugen Sie vor, indem Sie ...

  • feuchten Abfall möglichst nicht lose in den Abfallbehälter werfen

  • wasserundurchlässige Müllbeutel benutzen

  • auf andere Weise dafür sorgen, dass sich der Abfall in der Abfalltonne bei der Leerung gut lösen lässt.

Arbeitsschutzrechtliche Gründe untersagen es den Müllwerkern in die Abfalltonne zu greifen, um den Abfall zu lösen.

Winter erschwert Müllabfuhr

Gerade bei winterlichen Straßenverhältnissen kann es leicht passieren, dass sich die Müllabfuhr verspätet. Bei extremen Wetterlagen muss sie eventuell ganz ausfallen. Die Abfuhr wird dann so schnell wie möglich nachgeholt. Zeigen Sie bitte in solchen Fällen Verständnis und denken Sie an die Müllwerker, die gerade im Winter bei Schnee und Glatteis ihr Bestes geben.

Schwere Kost verhindert Leerung

Bitte achten Sie darauf, dass der Abfallbehälter nicht zu schwer wird. Eine Automatik am Müllfahrzeug bricht bei zu schweren Behältern die Leerung ab. Damit wird verhindert, dass die Schüttung des Müllfahrzeugs oder der Behälter beschädigt wird. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt z. B. bei der 80-Liter-Tonne 45 kg und bei der 120-Liter-Tonne 60 kg. Die zulässigen Gesamtgewichte der Abfallbehälter lesen Sie in der gültigen Abfallentsorgungssatzung des Landkreises Potsdam-Mittelmark.

So bitte nicht

Fehlwürfe, wie bspw. Plastik in der Biotonne oder mineralischer Bauschutt im Restabfall sind besonders kritisch. Aus diesem Grund behält sich die Müllabfuhr vor, Abfallbehälter die in größeren Umfang Störstoffe enthalten, nicht zu leeren. Mit einem roten Beanstandungsaufkleber auf dem Abfallbehälter werden Sie von den Müllwerkern entsprechend benachrichtigt. Die Ihnen zur Verfügung gestellten Abfallbehälter für Restmüll, Papier und Bioabfall sind Eigentum der APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH. Folgedessen sind diese Behälter möglichst pfleglich zu behandeln und nicht fahrlässig oder mutwillig zu zerstören oder ihrem eigentlichem bestimmten Zweck zu entfremden.

Die Müllabfuhr muss flexibel sein

Verlassen Sie sich nicht darauf, dass die Müllabfuhr immer zur selben Uhrzeit kommt, um Ihren Abfallbehälter zu leeren. Verkehrsstörungen oder auch widrige Witterungsbedingungen können es notwendig machen, dass die Abfuhrtour kurzfristig umgestellt werden muss, damit die Müllwerker ihr Tagespensum schaffen.

Feiertagsregelung beachten

Aufgrund von Feiertagen kann sich die normale Abfallentsorgung in der Regel einen Tag später als gewohnt verschieben.