Überlassungspflicht

Das sind Restabfälle!

Restabfälle sind alle festen, nicht verwertbaren Abfälle, die in Haushalten, Gewerbebetrieben und öffentlichen Einrichtungen anfallen.

  • Haus- oder Restmüll sagt man, wenn sie im privaten Haushalt angefallen sind.
  • Als hausmüllähnlicher Gewerbeabfall werden sie bezeichnet, wenn sie in Betrieben angefallen sind.

Restabfälle sind zu überlassen!

  • Gemäß § 17 KrWG müssen Erzeuger und Besitzer von Abfällen, die in privaten Haushalten anfallen, diese, soweit sie sie nicht selber verwerten können (was nur bei Bioabfällen im Rahmen der Eigenkompostierung möglich ist), bzw. sie nicht verwertbar sind (wie die Restabfälle), dem öffentlich rechtlichen Entsorgungssträger - hier der APM GmbH - überlassen (Überlassungspflicht).

Die Grundpflichten gemäß § 7 KrWG - Abfallvermeidung hat immer Vorrang vor der Abfallverwertung und vor der Abfallbeseitigung -, werden durch die Überlassungspflicht nicht unterlaufen.

Umgesetzt wird die Überlassungspflicht für Restabfall durch die Festlegungen des Anschluss- und Benutzungszwangs gemäß § 5 Abfallentsorgungssatzung des Landkreises Potsdam-Mittelmark.

Wertstoffe sind kein Restabfall!

Wertstoffe, vor allem Altpapier, Altglas und Verpackungsabfälle sowie gefährliche Abfälle sind für die Entsorgung über die Restabfallbehälter nicht zugelassen.